Ein Haus voller Tradition und Kultur

Der Kremsmünstererhof gehörte Anfang des 17. Jahrhunderts dem reichen Handelsherrn Rupert Trinker und ging 1630 in den Besitz des Stiftes Kremsmünster über. Seit 1635 war der Kremsmünstererhof ein Freihaus, worunter man ein Haus verstand, dessen Eigentümer mit besonderen Vorrechten ausgestattet waren.
 
Im Kremsmünstererhof hatte seit 1644 eine Malerwerkstatt ihren Sitz, deren bedeutendstes Mitglied der Barockmaler Wolfgang Andres Heindl (1693 – 1757) war.

Das Haus besitzt eine sehr reizvolle Rokokofassade (18. Jhdt.) mit der für die Barockbauten typischen Stuckornamentik, welche die Fenster wirkungsvoll umrahmt. Auch die Pilastergliederung der Fassade und das Wappen des Stiftes Kremsmünster über dem Portal des Hauses verstärken die malerische Wirkung. Der stimmungsvolle Arkadenhof im Süden an der Rückseite des Hauses kann jederzeit bewundert werden.